Direkt zum Hauptbereich

Im Garten steppt der Bär...


... oder besser die Ganoven sind los! Ein besonders spaßiger Fototermin! Ich bin es ja gewohnt, beim fotografieren beobachtet zu werden, aber dieser Termin hat Kinderaugen begeistert ...

Kurzgeschichte:
Es begann ganz harmlos im Garten der Frau Z. aus R. Die nette Dame stellte mir freundlichst ihren Schrebergarten zur Verfügung, ich hatte ein paar meiner "Ganoven" im Gepäck und los gings ...
Die Idee dahinter, einen Kalender mit diesen Fotos für meine Familie zu gestalten...

Also Zuschauer ob Groß & Klein gab es reichlich und so wurde aus dem ursprünglich geplanten Teddyshoot quasi ein Puppentheater.
Alles startete im Baumhaus. Der derzeit noch namenlose, braune Teddy, mit dem schicken Mini-Kleidchen wurde auf die Treppe des Baumhaus gesetzt und knips ... kaum war der erste "Knips" im Kasten entwickelten die munteren Gesellen mit Hilfe von Frau und Herr Z. aus R. ein gewisses Eigenleben...

Herr Z. meinte, die Kollegen müssen im Gartenteich schwimmen und baute sogleich ein Floß. Frau Z. schnappte sich den, mit den großen Füßen und kicherte verzückt, als dieser seinen Mittagsschlaf im Baum hielt. Der dickbäuchige, der bis dato völlig unbeteiligt am Rand des Teiches stand und diesen ganzen Firlefanz beobachtete, wurde kurzerhand zum Testobjekt für das liebevoll zusammen getüddelte Floß. Frau Z. schrie "Nicht die Erdbeeren" und ehe sie es verhindern konnte, hatte der, mit dem dicksten Bauch, die erste Erdbeere des Jahres (eine Sonderzüchtung aus fernen Ländern ... sollen eine enorme Größe annehmen...grins ) auf seinem Floß und nur Sekunden später eine Zuschauerin mit dem Kommentar "Jana brauchst Du die noch?" die Erdbeere verspeist.

Auch der mit den großen Füßen, kam um eine Floßfahrt nicht umhin und musste zum "Trocknen" Hangover auf dem Klappstuhl machen.

Also ich bin mir nicht sicher, ob das mit dem Kalender eine gute Idee ist, vielleicht sollte ich eher eine Foto-Kurzgeschichte für die Kids daraus machen ... So viel Interesse, Gegacker und Spaß hatte ich noch NIE!! Aber auch die haarigen Gesellen nicht ständig vor der Linse.

Ich weiß auch nicht, ob Frau und Herr Z. aus R. mir nochmals ihr Gärtchen zur Verfügung stellen ... bei diesem Tumult.
Naja, schließlich habe ich alle Ganoven wieder eingepackt und nun sitzen sie ganz still in unserem Zuhause und hoffen wahrscheinlich auf einen nächsten Sommertag im Schrebergärtchen. Sie alle vollständig wieder nach Hause zu kriegen war schon eine kleine Herausforderung, denn der ein oder andere sollte vom Fleck weg adoptiert werden...

Wen es interessiert ... die Teddys sind alle handgearbeitet. natürlich von mir und sind nicht käuflich!




Teddy- noch namenlos - sitzt artig im Baumhaus...

interessiert beobachtet er seine Kumpels ....

... der eine relaxt im Baum ...

der andere steht mit am Teich ...

und schwupp sitzt der mit dem runden Kugelbauch auf dem Floß - natürlich mit Proviant ...

... auch der mit den großen Füßen muss eine Bootsfahrt machen und kriegt natürlich nasse Füße ...

... hangover über'n Klappstuhl









Beliebte Posts aus diesem Blog

Witziges Hochzeitsmotiv

Ein Hund ist ein vollwertiges Familienmitglied. Und wenn dieses zum Portraitshooting mit einbezogen werden soll, dann steht dem selbstverständlich nichts im Wege. Schon beim Hochzeitsvorgespräch war klar. Die Pudeldame muss auf ganz besondere Weise in das Hochzeitsshooting integriert werden. 'Jana, hast du nicht auch ein hübsches Accessoire für unseren Hund?' Ich überlegte kurz und dann viel mir ein, dass ich kurz zuvor zwei Minischleier mit Blütenkranz aus dem Ausland mitgebracht hatte. Ich zögerte nicht lange und präsentierte die Schleier in Rosa und Weiß. Zunächst war ich skeptisch, ob die Pudeldame sich das wohl gefallen lässt und staunte nicht schlecht. Der Schleier wurde aufgesetzt und ganz stolz präsentierte sie ihn. Das hatte ich noch nie erlebt und versprach den Schleier der Wahl zum Shooting mitzubringen ... Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag, als das Pärchen aus dem Berliner Raum sich in unserer Hansestadt das Jawort gab. Unmittelbar nach der Trauung und ...

Interview mit Jana Bath

... gestern Abend war es endlich soweit, das Journal, mit dem interessanten Interview mit der WGSH wurde verteilt ... Das Interview selbst hat unglaublich viel Spaß gemacht, die Fragen waren gut gewählt und haben mich teilweise sehr überrascht. Das hat das gesamte Interview für mich zu einem Erlebnis werden lassen und so musste ich erstmals darüber nachdenken, wann ich mein allererstes Foto geschossen habe... Vielen Dank an dieser Stelle an die WGSH für diesen sehr gelungenen Artikel. Ich bin sehr gerne Mieterin bei Euch und meine Kunden & ich, fühlen uns in diesen Räumlichkeiten sehr wohl! jb

Arachnophobie

Spinnenangst oder Arachnophobie genannt, wird oft als albern abgetan. Doch wer darunter leidet, den belastet es extrem. Das leise kitzeln eines Grashalms am Bein kann diese Panik bereits auslösen. Der Besuch des Dachbodens meiner Mutter seit meiner letzten Begegnung mit einem achtbeinigen Monster unmöglich geworden ... Und doch arbeite ich daran, meiner Phobie, unerklärlicher Herkunft den Kampf anzusagen. Vielleicht grinst der ein oder andere beim Lesen dieses Beitrags, mir ist oftmals so gar nicht nach Lachen zumute. Die überraschende Begegnung mit einem größeren Exemplar löst bei mir eine Starre aus, aus der ich mich nicht befreien kann. Ich kann mich nicht bewegen, muss dieses Tier anstarren, dabei ist mir nach weglaufen, mein Herz fängt an zu rasen und ich bekomme Atemnot. Mit den Jahren ist dies immer schlimmer geworden. Die Begegnung mit verlassenen Häuten verschiedener Vogelspinnen in Mexiko, war für mich ein Horrortrip. Ich saß danach stundenlang im unklimatisierten Reisebu...