Direkt zum Hauptbereich

Die Bildauswahl

Heute hat mich die 2-jährige Emma in meinem Studio besucht. Ich habe mächtig gestaunt... wie mein kleines Parkbankmodell vom letzten Jahr sich verändert hat.

Die kleine Maus hat ein ganzes Meer an Locken mitgebracht... Wie von Meisterhand eingedreht... so ringeln und kringeln sich die Löckchen um den Kopf des kleinen Wirbelwinds.

Hinter den Kulissen

Immer wieder werde ich gefragt, "Was passiert nach dem Shooting?"
Von daher freue ich mich, dass ich dies mal am Beispiel der zweijährigen Emma erläutern kann.

Im Bild könnt Ihr sehen, dass die Bildauswahl,  dreifach vorliegt. Immer in Farbe & s/w. Und manchmal auch in einer dritten Variation, mit wenig Farbe. Die Farbsättigung wird dabei soweit herunter gefahren, dass nur ein Hauch an Farbigkeit übrig bleibt. Dies passt nicht immer und zu jedem Motiv, aber wo diese Variante in Frage kommt, stelle ich sie auch gerne mit in die Auswahl.

Und... auch immer wieder ein beliebtes Thema: "Kriegen wir alle Bilder zu sehen?"
Kurz und knapp - "Nein, natürlich nicht! Die nicht verwertbaren Bilder, wie die in meinem Beispiel rechts außen ... werden keiner aufwendigen Retusche unterzogen ... es lohnt sich dabei nicht."

Ich hoffe Ihr hattet Spaß ... mit dem kurzen Blick hinter die Kulissen und genießt das schöne Wetter ...

bis bald hier im Fotostudio ... es grüßt jb


Beliebte Posts aus diesem Blog

Haiku-Fotografie. Der Zauber der Leichtigkeit

Die Perfektion die mir inne wohnt, ist wertvoll, hilfreich und bedeutend - für meine Arbeit als Porträtfotografin und Fotocoach. Doch hat Perfektion auch ihre Tücken. Sie treibt dich umher, lässt das Bauchgefühl oftmals im Tiefschlaf und arbeitet kopforientiert. Ich sehne mich nach einfühlsamer Leichtigkeit und unkompliziertem Sehen. Das habe ich vor Jahren in der Haiku-Fotografie entdeckt und gebe diese fotografische Lebensphilosophie gerne weiter. Gerade neulich berichtete mir eine Fotokursteilnehmerin, drei Monate nach Beendigung des Ganztageskurses, wie heilsam sie die Vermittlung der meditativen Fotografie empfindet. Sie war an einem Burn Out erkrankt und konnte viele Monate ihre Kamera nicht zur Hand nehmen, die ihr Mann ihr liebevoll zum Weihnachtsfest schenkte. Der Haiku-Fotokurs brachte die entscheidende Wendung. 'Nie ging es mir in letzter Zeit besser ...!' schwärmte sie und mich durchfuhr eine Gänsehaut nach der anderen. Meine Serie 'Haiku-allein im Gras' ...

Früher war ich angeln ...

heute nur noch mit dem Papierschiff über den Rasen. Geangelt werden dabei vor allem Blüten und Klee. 'Alles hat seine Zeit' - hat mein Vater immer gesagt. Es hat eine Weile gebraucht, damit ich akzeptieren kann, was nicht veränderlich ist. Zum Beispiel diesen großen Verlust zu verarbeiten und sich dabei auf die schönen Erinnerungen zu konzentrieren. Um Pfingsten herum ist es mir immer besonders wehmütig ums Herz, mein Vater starb so plötzlich und unerwartet im Mai 2015 kurz vor dem Pfingstfest. Ich habe die Segeltouren mit meinen Eltern immer sehr genossen. Konnte ich während der Tour dem Wasser zuhören, mir den Wind um die Nase wehen lassen und anderen Seglern zuschauen. Meinen Eltern ins gut gebräunte und glückliche Gesicht schauen und das Funkeln in den Augen meines Vaters bestaunen. So habe ich am Wochenende auf dem Rasen meiner Mutter mir ein eigenes Schiff aus einer alten Buchseite gefaltet. Und beim Arrangieren in Erinnerungen geschwelgt - bäuchlings mit dem Makro ...

Donnerstag Abend

Viel zu spät und morgens zu früh Mit der Vorfreude aufs Wochenende darf der Donnerstagabend schon mal etwas "verlängert" werden... Da könnte "frau" ja mal ein paar Nachtaufnahmen machen... Ich muss ja nur noch einmal früh aufstehen. Am Morgen dann die Erkenntnis - es war viel zu spät gestern Abend und Samstag muss ich ja auch arbeiten ... Ich wünsch Euch einen schönen Freitag