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Die erste Hochzeit mit der DSGVO

ist geschafft. Gestern bei sengender Hitze wurde wieder 'JA' gesagt. Und wie zärtlich! Mir lief eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken, so wunderschön war die standesamtliche Zeremonie.

Und ich habe das 'Erste Mal' auch geschafft. Dank der unkomplizierten und fröhlichen Hochzeitsgesellschaft, war das Unterschriften einsammeln stressfrei. Alle haben aufmerksam zugehört und alle haben ihr 'JAWORT' zum Anfertigen und Speichern der Fotoaufnahmen gegeben.

Ein Traum in Blau und Gelb - Brautstrauß Fotografin Jana Bath 2018


Offen gestanden, habe ich es mir wesentlich komplizierter vorgestellt. Jedoch durch den Fakt, dass auch die Endverbraucher fast täglich in den letzten Wochen mit den Einverständniserklärungen zur DSGVO 'beschossen' wurden, war das Grundwissen vorhanden und das Verständnis groß. Ebenfalls berichteten mir einige Anwesende, dass sie beruflich auch tagtäglich damit konfrontiert werden und so wurde das Einverständnis zur Datenspeicherung zur Nebensache ...

Ich bin in der fröhlichen Hoffnung, dass alle Gäste und Hochzeitspaare so unkompliziert damit umgehen ...

Dieser wundervolle Brautstrauß lag gestern Nachmittag am Stadthafen in Rostock, wo wir auch die Hochzeitsfotos angefertigt haben ... Es war soooo heiß, aber mit einem kleinen Lüftchen an der Warnow war es gut auszuhalten. Eigentlich sind dies ja auch meine Wohlfühltemperaturen. Es fehlen allerdings noch die Palmen!

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Sichtbares Nichts - Gedanken zur Haikufotografie

Wir verlieren Zeit, Dinge, Freunde. Wir erleben Schmerzen durch seelische oder körperliche Wunden, wir leben oder erleben unsere Zeit, je nach Gemütslage. Begegnungen wiederholen sich wie Jahreszeiten, Wunden heilen oft, manchmal auch nicht. Wir erinnern uns an all dies und vergessen, was wir vergessen wollen. Was bleibt? In der Natur wird es deutlich, welchen Platz wir im Großen und Ganzen einnehmen. Einen winzig kleinen, ein µ (My), eigentlich gar keinen. Schau auf eine Wiese. Du schaust unbedeutend hinab und nimmst kaum wahr, was darin passiert. Sie verwandelt sich im Wechsel der Jahreszeiten irgendwann in ein unbedeutendes Nichts um in nächster Generation den Zyklus neu zu beginnen. Alles was war, bleibt nicht dort, nicht einmal ein Fußabdruck oder die Wunden eines Rasenmähers. Die herrlichen Frühlings-und Sommertage schwinden, auch aus unserer Erinnerung und wir vergessen die Unbedeutsamkeit der wenigen Zeit auf der Wiese. Und nicht nur wir vergessen, die Natur vergisst uns ...

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