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Haiku Fotografie - allein im Gras

Haiku - eine unkomplizierte Fotokunst. Du musst Kunst nicht studieren, nicht verstehen, sondern nur erleben mit allen Sinnen. So verstehe ich die Haiku - Fotografie.

Hier geht es nicht um den finalen Schuss, stundenlang inszeniert. Hier kommt die Natur zu Wort. Leise und flüsternd. In den Bildern liegt somit eine Zartheit, die den erlebten Moment beschreibt. Meine Zeit, mein Moment, mein Bild.

Ich bin dabei der Zuschauer. Ich beobachte nur. Ich greife nicht ein. Für das gezeigte Bild habe ich stundenlang im Gras, hinter dem Haus meiner Mutter gelegen. Nicht um ein spektakuläres Ergebnis zu erzielen. Ich habe nicht auf monströse Insekten gewartet und auch keine grelle Blüte gesucht. Meine Kamera lag auf dem Boden und ich habe durch mein Makro die Natur bestaunt. Nur hin und wieder habe ich den Auslöser betätigt.

Die schlichten Grashalme haben mich auf eine meditative Reise geführt. Ich fühlte mich geborgen, in einer stillen, unaufgeregten, kleinen Welt. Ich war allein mit mir, meinen Träumen und Gedanken und dem Glitzern und flirren der Wassertröpfchen.

Nachtrag: Ich biete meditative Fotokurse in Kleinstgruppen (2 TN) oder einzeln an. Schreibe mir eine E-Mail oder rufe mich an, wenn du eine Auszeit vom Alltag benötigst. Infos hier

Haiku Fotografie - Foto Jana Bath 2019
Haiku Fotografie - Ein Tröpchen im Fokus - Foto Jana Bath 2019


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Weiße Überraschung - Schnee Ende März

Da sind mir heute früh ja fast die Augen raus gefallen, als ich aus dem Fenster geschaut habe! Alles weiß. Und das Ende März.

Ich glaube so schnell war ich noch nie angezogen... Plötzlich hatte ich es sehr eilig, ich wollte raus in den Schnee. Für uns Nordlichter ja eh ein recht seltenes Vergnügen in den letzten Jahren. Ich schnappte mir also den Schnuffi und eilte hinaus.

Herrlich diese weiße Pracht! Und überall die blühenden Bäume und Blumen, versteckt unter Schnee sahen sie besonders fotogen aus. Ich beschloss die Hunderunde zu Ende zu gehen, den Minischnuffi zurück in die Wohnung zu bringen und bewaffnet mit Kamera und Makro erneut die Runde zu gehen.

Gesagt getan. Zugegeben, der Schnuffke war schon sehr irritiert, dass die Hausherrin gleich wieder losgeht und nicht erst Frühstück ist. Aber ich wollte nicht länger warten und vor allem nicht riskieren, dass der Schnee schneller taut und ich davon nichts mehr einfangen kann.

Hier nun die Ergebnisse:






Kennt ihr schon mein neues Buch? …