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Fotowalk am Sonntag 7.4.2019

Gestern, um 10 Uhr war es wieder soweit. Zeit für Entspannung, Zeit zum Fotografieren! Bei herrlichem  Wetter und Temperaturen um die 20 Grad hatten wir keine Mühe, im Botanischen Garten Rostock reichlich Frühlingsmotive zu entdecken.

Überall Blüten und Knospen, begleitet mit zartem Vogelgezwitscher, war dieser Sonntag das Highlight der Woche. In kleiner, gemütlicher Runde haben wir die manuelle Einstellung an den Kameras geübt und uns über die Bildergebnisse gefreut. Natürlich gab es von mir reichlich Tipps zur Bildgestaltung und ich habe den ein oder anderen Trick verraten, wie garantiert aus einem normalen Blümchenfoto ein echter Hingucker wird [...]

Der nächste Fotowalk findet am Sonntag, 5. Mai 2019 im Botanischen Garten in Rostock statt. Nähere Infos und Anmeldungen hier

Mein Klassiker. Gänseblümchen sind ein hervorragendes Motiv und stets geduldige Modelle - Fotokurs, Fotowalk Jana Bath 2019 Rostock

Das zarte Grün begeistert ... Hier faltet sich ein Ahornblatt aus. Fotokurs, Fotowalk Jana Bath 2019 Rostock

Fotokurs, Fotowalk Jana Bath 2019 Rostock

Gehört zum Frühling dazu! Die Forsythie. Nur wie fotografiert man sie ansprechend? Fotokurs, Fotowalk Jana Bath 2019 Rostock

Herrlich diese Blütenpracht! Schon beim ersten Baum waren meine Teilnehmer kaum zu bremsen. Fotokurs, Fotowalk Jana Bath 2019 Rostock

Fotokurs, Fotowalk Jana Bath 2019 Rostock

Was gab es denn da zu sehen? 

Fotokurs, Fotowalk Jana Bath 2019 Rostock

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Sichtbares Nichts - Gedanken zur Haikufotografie

Wir verlieren Zeit, Dinge, Freunde. Wir erleben Schmerzen durch seelische oder körperliche Wunden, wir leben oder erleben unsere Zeit, je nach Gemütslage. Begegnungen wiederholen sich wie Jahreszeiten, Wunden heilen oft, manchmal auch nicht. Wir erinnern uns an all dies und vergessen, was wir vergessen wollen. Was bleibt? In der Natur wird es deutlich, welchen Platz wir im Großen und Ganzen einnehmen. Einen winzig kleinen, ein µ (My), eigentlich gar keinen. Schau auf eine Wiese. Du schaust unbedeutend hinab und nimmst kaum wahr, was darin passiert. Sie verwandelt sich im Wechsel der Jahreszeiten irgendwann in ein unbedeutendes Nichts um in nächster Generation den Zyklus neu zu beginnen. Alles was war, bleibt nicht dort, nicht einmal ein Fußabdruck oder die Wunden eines Rasenmähers. Die herrlichen Frühlings-und Sommertage schwinden, auch aus unserer Erinnerung und wir vergessen die Unbedeutsamkeit der wenigen Zeit auf der Wiese. Und nicht nur wir vergessen, die Natur vergisst uns ...

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Heiße Liebe - mein Lensbaby Sweet 50

Ja das muss wohl wirklich eine heiße Liebe sein, wenn einem bei 3 Grad die Finger fast abfrieren, man aber trotzdem nicht aufhören kannst zu fotografieren. Als heute so gegen 13.30 Uhr die Sonne durch kam, habe ich mir meine Nikon geschnappt und bin mit dem Lensbaby Sweet 50 zum Botanischen Garten spaziert. Ich genieße diese Momente der Ruhe, die nur mir gehören, die ich durch meine Kamera beobachte und mit ihr interpretiere. Mit jedem tiefen Durchatmen und dem Wissen um die freie Zeit, die mir manchmal am Sonntag zur Verfügung steht, kommt die innere Ruhe  zurück. Das stille Beobachten der Natur mit der Kamera ist wie tiefe Meditation. Die Arbeit mit dem Lensbaby Sweet 50 verstärkt diesen Effekt um einiges, da nicht einmal das zarte Summen des Autofokus zu hören ist, da die Scharfeinstellung manuell erfolgen muss. Lediglich das Verstellen der Blende, das sogenannte Auf-und Abblenden verursacht ein minimales aber wohl bekanntes Geräusch. Es ist wie eine Zeitreise, zurück in die...