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Kalendervorstellung Zest for Life Afghanistan

ZEST FOR LIFE - LEBENSFREUDE 

Ein Kalender für Afghanistans Norden, Raum Masar-e Sharif

1

Titelblatt 

Diese Aufnahme entstand letztes Jahr im Frühling, als die japanische Kirsche am Schwanenteich blühte. Ich war mit meinem Sohn unterwegs, eigentlich nur auf ein Eis ...
Nun ist die Rostocker Kirsche aus Japan in Afghanistan zu sehen.

2

März/April 2014

Mandelblüte auf Mallorca. Dieses Bild entstand ebenfalls im Jahr 2013. Im Februar waren mein Sohn Jannick und ich zwei Wochen auf Mallorca. Wir hatten uns an unserem ersten Urlaubstag mächtig verlaufen und spazierten vorbei an Ziegen und anderem Getier, querfeldein zum nächsten Ort. Dabei stellten wir fest, wir sind einmal in der Runde gelaufen und nun wieder am Ausgangspunkt angekommen. Auf diesen Kilometern entstand das Foto des blühenden Mandelbaums.


3

April/Mai 2014

Malven im Garten meiner Eltern
Sie blühen so wunderschön und jedes Jahr erneut, die Stockrosen meiner Mutter. Ich wartete vergeblich und über Stunden, dass ein paar Insekten vorbei kommen ... aber an diesem Tag hatte niemand Appetit auf den süßen Nektar der blühenden Schönen. Und so blieb sie ohne 'modisches Beiwerk' naturschön!

4

Mai/Juni 2014

Locationwechsel ... Kommen die Insekten nicht zur Fotografin, dann eben umgedreht. Sommerblüte mit Schmetterling und Bienen.


5

Juni/Juli 2014

Dieses Bild ist schon recht alt. Mit meiner ersten digitalen Kamera (vorher nur analog), damals noch eine Minolta, reiste ich 2003 nach Kreta. Dort stand dieses beeindruckende "Melonenauto" einfach so am Straßenrand.

6

Juli/August

Rostock, Warnowufer Gehlsdorf. Ein traumhafter Sommertag geht zu Ende. Ein Bild aus dem Jahr 2004.

7

August/September 2014

Ein Meer an Zierkürbissen. Ein Sommertag bei Freunden im Jahr 2008.


8

September/Oktober 2014

Die Äpfel aus Nachbars Garten ... 2013
"Guck mal Mama, Schneewitchen pflückt einen Apfel!" - "Nein, das ist  Frau Fotografin und sie macht Fotos von den Äpfeln" - Das kleine Mädel machte eine lange Nase "Schade, ich dachte ich hätte Schneewittchen gesehen!"


9

Oktober/November 2014

Das war der erste Herbst, den mein Sohn erlebt hat. Damals natürlich noch sitzend im Kinderwagen.
Kamera um den Hals und mit Kind und Hund einen herbstlichen Spaziergang durch die Rostocker Wallanlagen. Ich kann noch heute das frische Herbstlaub riechen ...

10

November/Dezember 2014

Ein Sonnenuntergang in Biestow. Ein Bild aus dem Jahr 2007. Gefinisht mit Leinenstruktur via Overlay.

11

Dezember/Januar 2014/2015

Ein Spaziergang durch den verschneiten Winterwald. Ein Bild aus dem Jahr 2009. Gefinisht mit verschiedenen Overlays. Dadurch wurde die Wirkung des Bildes verstärkt.

12

Januar/Februar 2015

Ebenfalls ein Bild aus dem Jahr 2009. Leider hat dieses Bild durch den Druck etwas an Brillanz verloren. 

13

Februar/März 2015

Dieses Bild entstand im Jahr 2004. Ein Sturm fegte über Warnemünde und ich wollte unbedingt das Naturschauspiel erleben, trotz kugelrunder Babymurmel. 

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Sichtbares Nichts - Gedanken zur Haikufotografie

Wir verlieren Zeit, Dinge, Freunde. Wir erleben Schmerzen durch seelische oder körperliche Wunden, wir leben oder erleben unsere Zeit, je nach Gemütslage. Begegnungen wiederholen sich wie Jahreszeiten, Wunden heilen oft, manchmal auch nicht. Wir erinnern uns an all dies und vergessen, was wir vergessen wollen. Was bleibt? In der Natur wird es deutlich, welchen Platz wir im Großen und Ganzen einnehmen. Einen winzig kleinen, ein µ (My), eigentlich gar keinen. Schau auf eine Wiese. Du schaust unbedeutend hinab und nimmst kaum wahr, was darin passiert. Sie verwandelt sich im Wechsel der Jahreszeiten irgendwann in ein unbedeutendes Nichts um in nächster Generation den Zyklus neu zu beginnen. Alles was war, bleibt nicht dort, nicht einmal ein Fußabdruck oder die Wunden eines Rasenmähers. Die herrlichen Frühlings-und Sommertage schwinden, auch aus unserer Erinnerung und wir vergessen die Unbedeutsamkeit der wenigen Zeit auf der Wiese. Und nicht nur wir vergessen, die Natur vergisst uns ...

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