Direkt zum Hauptbereich

Eine geheimnisvolle Babymurmel

Die wohl erste Frage, welche ich in einem Babybauchshooting stelle: ‚Was wird es denn?‘ wurde diesmal überraschenderweise nicht mit Junge bzw. Mädchen beantwortet, sondern mit einem zarten Lächeln und der Antwort ‚Ich weiß es nicht!‘

Damit hatte ich nun nicht gerechnet, denn es ist zur heutigen Zeit eher selten, die Frauenärztin oder den Frauenarzt zum stillschweigen darüber zu verpflichten. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie oft man sich als Arzt/in auf die Zunge beißen muss, um nicht doch den entscheidenden Hinweis zu geben. Das ist sicher auch eine kleine Herausforderung! Und… ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, wie groß die Neugierde bei den werdenden Eltern ist!!! Ich für meinen Teil, hätte diese Spannung niemals aushalten können und hätte sicher im Verlauf der Schwangerschaft um Auskunft gebeten…

Hut ab, mein Kompliment den werdenden Eltern, für soviel Selbstbeherrschung und an dieser Stelle möchte ich den so oft gesagten Satz zitieren ‚Es ist egal was es wird, Hauptsache es ist gesund!‘ – JAAAA so ist es!

So bleibt die Spannung bis zum Schluß, für die Eltern, die Familie, die Freunde und für mich! Und egal ob Mädchen oder Junge, ich warte geduldig auf die Info ‚DAS BABY IST DA!‘ und kann dann sogar nochmal nachfragen ‚Ja was ist es denn?!‘

In diesem Sinne, einen schönen Donnerstag für alle Murmelbäuche & Co

LG

Babybauch 37.SSW

Beliebte Posts aus diesem Blog

Haiku-Fotografie. Der Zauber der Leichtigkeit

Die Perfektion die mir inne wohnt, ist wertvoll, hilfreich und bedeutend - für meine Arbeit als Porträtfotografin und Fotocoach. Doch hat Perfektion auch ihre Tücken. Sie treibt dich umher, lässt das Bauchgefühl oftmals im Tiefschlaf und arbeitet kopforientiert. Ich sehne mich nach einfühlsamer Leichtigkeit und unkompliziertem Sehen. Das habe ich vor Jahren in der Haiku-Fotografie entdeckt und gebe diese fotografische Lebensphilosophie gerne weiter. Gerade neulich berichtete mir eine Fotokursteilnehmerin, drei Monate nach Beendigung des Ganztageskurses, wie heilsam sie die Vermittlung der meditativen Fotografie empfindet. Sie war an einem Burn Out erkrankt und konnte viele Monate ihre Kamera nicht zur Hand nehmen, die ihr Mann ihr liebevoll zum Weihnachtsfest schenkte. Der Haiku-Fotokurs brachte die entscheidende Wendung. 'Nie ging es mir in letzter Zeit besser ...!' schwärmte sie und mich durchfuhr eine Gänsehaut nach der anderen. Meine Serie 'Haiku-allein im Gras' ...

Regen. Das Konfetti des Himmels

 Man mag ihn oder eben nicht. Ich bin eher die Sonnenanbeterin aber so ganz ohne Regen gehts ja auch nicht! Fotografisch gesehen ist das ein kleines Highlight. Man sucht sich einen halbwegs trockenen Platz oder setzt sich unter einen Regenschirm. Und dann bestaunt man das Ganze mit der Kamera. Durch den Sucher. Und erfreut sich an der Einfachheit dieses Schauspiels. Große Tropfen, kleine Tropfen, lange und kurze. Einfach ein bisschen mit der Belichtungszeit spielen und schauen was passiert. Dann noch entsprechend die Blende anpassen, damit so ein traumhaftes Bokeh entsteht und du hast ein perfektes Bild gemacht. Du hast von alledem nichts verstanden? Dann brauchst du einen Fotokurs ! Unbedingt!!! Kann doch nicht sein, dass die Wassertropfen jedesmal unbemerkt und ohne fotografisches Ergebnis an dir vorbei tropfen. Das genaue Hinschauen und die Zeit mit dir und deiner Kamera kann dich zu einer tiefen Entspannung führen. Glaubst du nicht? Probiere es aus und staune.