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Sonnenuntergänge

... sind traumhaft schön und sehr romantisch. Einen Sonnenuntergang zu beobachten hat etwas magisches. Man kann den Tag Revue passieren lassen, die letzten wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut genießen und den bevorstehenden Abend planen oder den nächsten Tag.

Ein Sonnenuntergang ist wie ein kleiner Abschied, immer mit dem Wissen, dass morgen die Sonne wieder aufgeht und ein klein wenig Hoffnung, dass der morgige Tag nur Sonnenseiten haben wird...

Die Hektik des Tages scheint zu verschwinden ... ruhig erklärt der Vater seinem Sohn die Angeltechniken, ab und zu kann ich ein paar Worte vernehmen, aber auch die... werden am Abend ruhiger ...

Im Urlaub habe ich jeden Sonnentag, mit einem Sonnenuntergang am Meer ausklingen lassen. Ich saß manchmal zwei Stunden mit meiner Kamera am Wasser und habe mir den Luxus der Ruhe gegönnt und ganz bewusst hingesehen, um jeden Moment einzufangen, nicht nur mit der Kamera. Heute, ein paar Monate danach, kann ich noch immer die Sonnencreme auf meiner Haut riechen, die Stimme des Vaters und des Sohnes hören und die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht fühlen ...

Vater und Sohn

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Haiku-Fotografie. Der Zauber der Leichtigkeit

Die Perfektion die mir inne wohnt, ist wertvoll, hilfreich und bedeutend - für meine Arbeit als Porträtfotografin und Fotocoach. Doch hat Perfektion auch ihre Tücken. Sie treibt dich umher, lässt das Bauchgefühl oftmals im Tiefschlaf und arbeitet kopforientiert. Ich sehne mich nach einfühlsamer Leichtigkeit und unkompliziertem Sehen. Das habe ich vor Jahren in der Haiku-Fotografie entdeckt und gebe diese fotografische Lebensphilosophie gerne weiter. Gerade neulich berichtete mir eine Fotokursteilnehmerin, drei Monate nach Beendigung des Ganztageskurses, wie heilsam sie die Vermittlung der meditativen Fotografie empfindet. Sie war an einem Burn Out erkrankt und konnte viele Monate ihre Kamera nicht zur Hand nehmen, die ihr Mann ihr liebevoll zum Weihnachtsfest schenkte. Der Haiku-Fotokurs brachte die entscheidende Wendung. 'Nie ging es mir in letzter Zeit besser ...!' schwärmte sie und mich durchfuhr eine Gänsehaut nach der anderen. Meine Serie 'Haiku-allein im Gras' ...

Früher war ich angeln ...

heute nur noch mit dem Papierschiff über den Rasen. Geangelt werden dabei vor allem Blüten und Klee. 'Alles hat seine Zeit' - hat mein Vater immer gesagt. Es hat eine Weile gebraucht, damit ich akzeptieren kann, was nicht veränderlich ist. Zum Beispiel diesen großen Verlust zu verarbeiten und sich dabei auf die schönen Erinnerungen zu konzentrieren. Um Pfingsten herum ist es mir immer besonders wehmütig ums Herz, mein Vater starb so plötzlich und unerwartet im Mai 2015 kurz vor dem Pfingstfest. Ich habe die Segeltouren mit meinen Eltern immer sehr genossen. Konnte ich während der Tour dem Wasser zuhören, mir den Wind um die Nase wehen lassen und anderen Seglern zuschauen. Meinen Eltern ins gut gebräunte und glückliche Gesicht schauen und das Funkeln in den Augen meines Vaters bestaunen. So habe ich am Wochenende auf dem Rasen meiner Mutter mir ein eigenes Schiff aus einer alten Buchseite gefaltet. Und beim Arrangieren in Erinnerungen geschwelgt - bäuchlings mit dem Makro ...

Donnerstag Abend

Viel zu spät und morgens zu früh Mit der Vorfreude aufs Wochenende darf der Donnerstagabend schon mal etwas "verlängert" werden... Da könnte "frau" ja mal ein paar Nachtaufnahmen machen... Ich muss ja nur noch einmal früh aufstehen. Am Morgen dann die Erkenntnis - es war viel zu spät gestern Abend und Samstag muss ich ja auch arbeiten ... Ich wünsch Euch einen schönen Freitag