Direkt zum Hauptbereich

Die Kraft der Bilder ...

'Man kann doch nicht alles in Erinnerung behalten?'  

Warnemünde Mai 2015 - Foto Jana Bath 2015


Doch man kann sich (fast) alles in Erinnerung rufen, wenn man ein Bild betrachtet oder Musik hört. Singen kann ich nicht, darum bin ich Fotografin geworden.

Die Kraft eines Bildes, die Emotionen dabei und die damit verbundenen Erinnerungen, welche entstehen, wenn man auf ein Bild schaut oder besser hinein schaut, haben mich schon immer begeistert.

Ich habe eine kleine Weile überlegt, ob ich euch dieses Bild zeigen möchte, denn es hat für mich eine ganz besondere 'Geschichte'...

Es war vor zwei Jahren im Mai, mein Vater starb so plötzlich und unerwartet, dass sich wirklich niemand aus unserer Familie darauf vorbereiten konnte. Ein Schock für die gesamte Familie, den ich bis heute kaum in Worte fassen kann.

Ende Mai hatte ich ein Fotoshooting in Warnemünde. Als ich alle Bilder arrangiert hatte, setzte ich mich an den Strand. Ich lehnte mit dem Rücken an einen Strandkorb und dachte an nichts. Ich versuchte mich auf irgend etwas zu konzentrieren, es gelang mir nicht. So saß ich, wohl etliche Stunden am Strand und beobachtete das Wasser, den Sand und den Himmel. Irgendwann griff ich zur Kamera und machte ein paar wenige Aufnahmen ...

Die Kraft der Bilder ...
Jedesmal, wenn ich diesen Ordner vor meiner Nase hatte, der mit Mai 2015 gekennzeichnet war und in der Miniaturansicht diese Bilder zeigte, war ich emotional sehr ergriffen. Ich konnte ihn nicht öffnen. Erst heute, zwei Jahre später, habe ich es geschafft, mir die Bilder genauer anzuschauen und zu sehen, was für ein ausdrucksvolles Bild entstanden war ...

Für mich hat dieses Bild eine unglaubliche Ausstrahlung. Ich sehe nicht nur dieses Bild, sondern sehr viel mehr... mit dem Herzen und den Augen. Und genau so soll es sein! Schafft Erinnerungen mit Bildern ... entweder selbst oder kommt mich besuchen und erzählt mir eure Geschichte ,,,


Beliebte Posts aus diesem Blog

Witziges Hochzeitsmotiv

Ein Hund ist ein vollwertiges Familienmitglied. Und wenn dieses zum Portraitshooting mit einbezogen werden soll, dann steht dem selbstverständlich nichts im Wege. Schon beim Hochzeitsvorgespräch war klar. Die Pudeldame muss auf ganz besondere Weise in das Hochzeitsshooting integriert werden. 'Jana, hast du nicht auch ein hübsches Accessoire für unseren Hund?' Ich überlegte kurz und dann viel mir ein, dass ich kurz zuvor zwei Minischleier mit Blütenkranz aus dem Ausland mitgebracht hatte. Ich zögerte nicht lange und präsentierte die Schleier in Rosa und Weiß. Zunächst war ich skeptisch, ob die Pudeldame sich das wohl gefallen lässt und staunte nicht schlecht. Der Schleier wurde aufgesetzt und ganz stolz präsentierte sie ihn. Das hatte ich noch nie erlebt und versprach den Schleier der Wahl zum Shooting mitzubringen ... Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag, als das Pärchen aus dem Berliner Raum sich in unserer Hansestadt das Jawort gab. Unmittelbar nach der Trauung und ...

Interview mit Jana Bath

... gestern Abend war es endlich soweit, das Journal, mit dem interessanten Interview mit der WGSH wurde verteilt ... Das Interview selbst hat unglaublich viel Spaß gemacht, die Fragen waren gut gewählt und haben mich teilweise sehr überrascht. Das hat das gesamte Interview für mich zu einem Erlebnis werden lassen und so musste ich erstmals darüber nachdenken, wann ich mein allererstes Foto geschossen habe... Vielen Dank an dieser Stelle an die WGSH für diesen sehr gelungenen Artikel. Ich bin sehr gerne Mieterin bei Euch und meine Kunden & ich, fühlen uns in diesen Räumlichkeiten sehr wohl! jb

Arachnophobie

Spinnenangst oder Arachnophobie genannt, wird oft als albern abgetan. Doch wer darunter leidet, den belastet es extrem. Das leise kitzeln eines Grashalms am Bein kann diese Panik bereits auslösen. Der Besuch des Dachbodens meiner Mutter seit meiner letzten Begegnung mit einem achtbeinigen Monster unmöglich geworden ... Und doch arbeite ich daran, meiner Phobie, unerklärlicher Herkunft den Kampf anzusagen. Vielleicht grinst der ein oder andere beim Lesen dieses Beitrags, mir ist oftmals so gar nicht nach Lachen zumute. Die überraschende Begegnung mit einem größeren Exemplar löst bei mir eine Starre aus, aus der ich mich nicht befreien kann. Ich kann mich nicht bewegen, muss dieses Tier anstarren, dabei ist mir nach weglaufen, mein Herz fängt an zu rasen und ich bekomme Atemnot. Mit den Jahren ist dies immer schlimmer geworden. Die Begegnung mit verlassenen Häuten verschiedener Vogelspinnen in Mexiko, war für mich ein Horrortrip. Ich saß danach stundenlang im unklimatisierten Reisebu...