Direkt zum Hauptbereich

Was kann mein Objektiv?

Wassertropfen haben mich schon immer fasziniert. Im Gras als Morgentau, in herbstlichen Spinnennetzen oder als Ozean. Also was liegt da näher, als einmal auszuprobieren, ob mein neues Objektiv auch einen einzelnen Wassertropfen abbilden kann ...

Es war ein wunderschönes Erlebnis. Mein Sohn fand heraus, dass sich die Tropfen auf einer Fläche, welche mit Dachpappe bespannt war, wunderbar halten, sich teilen lassen und man diese hin und herpusten kann. Und so begann auch unser Experiment. Durch das Objektiv konnten wir genau beobachten, dass sich das eingeschlossene Wasser im Tropfen kreisförmig bewegt. Whow! Das war nicht nur spannend anzuschauen, es war faszinierend. Mit dieser Tropfenbeobachtung vergingen minimum zwei Stunden, immer und immer wieder klickte der Auslöser.

Hier nun das spannende Ergebnis

Wassertropfen auf Dachpappe - Nikon D800, Sigma 105mm Makro, ISO 800, 1/400s, f11



Beliebte Posts aus diesem Blog

Haiku-Fotografie. Der Zauber der Leichtigkeit

Die Perfektion die mir inne wohnt, ist wertvoll, hilfreich und bedeutend - für meine Arbeit als Porträtfotografin und Fotocoach. Doch hat Perfektion auch ihre Tücken. Sie treibt dich umher, lässt das Bauchgefühl oftmals im Tiefschlaf und arbeitet kopforientiert. Ich sehne mich nach einfühlsamer Leichtigkeit und unkompliziertem Sehen. Das habe ich vor Jahren in der Haiku-Fotografie entdeckt und gebe diese fotografische Lebensphilosophie gerne weiter. Gerade neulich berichtete mir eine Fotokursteilnehmerin, drei Monate nach Beendigung des Ganztageskurses, wie heilsam sie die Vermittlung der meditativen Fotografie empfindet. Sie war an einem Burn Out erkrankt und konnte viele Monate ihre Kamera nicht zur Hand nehmen, die ihr Mann ihr liebevoll zum Weihnachtsfest schenkte. Der Haiku-Fotokurs brachte die entscheidende Wendung. 'Nie ging es mir in letzter Zeit besser ...!' schwärmte sie und mich durchfuhr eine Gänsehaut nach der anderen. Meine Serie 'Haiku-allein im Gras' ...

Regen. Das Konfetti des Himmels

 Man mag ihn oder eben nicht. Ich bin eher die Sonnenanbeterin aber so ganz ohne Regen gehts ja auch nicht! Fotografisch gesehen ist das ein kleines Highlight. Man sucht sich einen halbwegs trockenen Platz oder setzt sich unter einen Regenschirm. Und dann bestaunt man das Ganze mit der Kamera. Durch den Sucher. Und erfreut sich an der Einfachheit dieses Schauspiels. Große Tropfen, kleine Tropfen, lange und kurze. Einfach ein bisschen mit der Belichtungszeit spielen und schauen was passiert. Dann noch entsprechend die Blende anpassen, damit so ein traumhaftes Bokeh entsteht und du hast ein perfektes Bild gemacht. Du hast von alledem nichts verstanden? Dann brauchst du einen Fotokurs ! Unbedingt!!! Kann doch nicht sein, dass die Wassertropfen jedesmal unbemerkt und ohne fotografisches Ergebnis an dir vorbei tropfen. Das genaue Hinschauen und die Zeit mit dir und deiner Kamera kann dich zu einer tiefen Entspannung führen. Glaubst du nicht? Probiere es aus und staune.