Direkt zum Hauptbereich

Was kann mein Objektiv?

Wassertropfen haben mich schon immer fasziniert. Im Gras als Morgentau, in herbstlichen Spinnennetzen oder als Ozean. Also was liegt da näher, als einmal auszuprobieren, ob mein neues Objektiv auch einen einzelnen Wassertropfen abbilden kann ...

Es war ein wunderschönes Erlebnis. Mein Sohn fand heraus, dass sich die Tropfen auf einer Fläche, welche mit Dachpappe bespannt war, wunderbar halten, sich teilen lassen und man diese hin und herpusten kann. Und so begann auch unser Experiment. Durch das Objektiv konnten wir genau beobachten, dass sich das eingeschlossene Wasser im Tropfen kreisförmig bewegt. Whow! Das war nicht nur spannend anzuschauen, es war faszinierend. Mit dieser Tropfenbeobachtung vergingen minimum zwei Stunden, immer und immer wieder klickte der Auslöser.

Hier nun das spannende Ergebnis

Wassertropfen auf Dachpappe - Nikon D800, Sigma 105mm Makro, ISO 800, 1/400s, f11



Beliebte Posts aus diesem Blog

Retusche bei Outdoorshootings

‚Cooler Job, am Strand, barfuß, sich die Sonne auf den Pelz brennen lassen und KNIPSEN…‘ — So oder ähnlich tönt es von rechts und links … Hmmm … stimmt! Ich habe einen richtig tollen Job, ABER was die wenigsten von Euch wissen, das dieser coole Job auch tatsächlich Arbeit macht und das die meiste Zeit in der Woche! Pro Fotoshooting benötige ich einen Nachbereitungsaufwand von 8 -12 h (bei Hochzeitsfotografie bedeutend länger) Das heißt also, für diesen coolen Job, hat man nicht täglich die Kamera in der Hand, da der Hauptteil der Arbeit hinter verschlossenen Türen stattfindet und eine anspruchsvolle und anstrengende PC-Arbeit ist. Natürlich ist auch das mit Spaß und Freude verbunden. Nichts ist für mich spannender, als die Ergebnisse der Shootings anzusehen und Bilder für die Nachbereitung auszuwählen. Denn… nicht jedes Bild wird bearbeitet! Ich werde oft gefragt, ‚Bekomme ich alle Dateien ausgehändigt?‘ — Nein! Ein Fotograf drückt bei einem Motiv mehrfach auf den Auslöser, verändert...

Seelenstriptease - Haikufotografie

 Die Seele eines Haikubildes ist klar, echt und unverstellt. Es geht um den Moment der Wahrnehmung, die Sicht des Fotografen. So wie es auch eigentlich sein sollte... Der Fotograf sieht. Sein Bild, sein kleines Kunstwerk, seine Welt. Es ist so weit entfernt von meiner sonstigen Arbeit als Fotografin, da erfülle ich Kundenwünsche, liebend gerne. Oftmals muss ich mich jedoch anpassen, einordnen, die Sicht des Kunden auf seine Optik verstehend, sehen. Das ist nicht immer ganz einfach. Zu fühlen wie sich der Kunde sieht, ist ein Hineinfühlen in die Psyche und kostet Kraft. Die muss ich irgendwo nachtanken. Das tue ich. 'Ich gehe Haiku.' Wenn ich mich auf meinem fotografischen Meditationstrip befinde, dann sehe ich nichts. Ich fühle. Ich rieche und ich speichere. Momente und Erlebnisse, Tageszeiten und Temperaturen, einfach alles. Meine Kamera ist dabei meine 'Speicherschublade' - ich nutze sie, um nicht atemberaubende, mega spektakuläre Bilderserien anzufertigen, sondern me...

Wolkenstrand 2

Ein schönes und sonniges Wochenende wünscht Jana