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Nachdenkliches

"Jede Arbeit ist ein Selbst-Porträt jener Person, die diese Arbeit getan hat." 
 Karl Pilsl

Ich habe genau darüber schon oft nachgedacht. 
Aus diesem Grunde ist es manchmal schwierig seine Tätigkeit als Fotograf (ausgenommen die Studiofotografie) der breiten Masse zu präsentieren. Denn oftmals wird man enttäuscht, weil oberflächliche Betrachtungsweisen einiger 'Zuschauer' den Wert der Bildaussage nicht erkennen können oder nicht erkennen wollen. Bilder & Texte in Kombination sollen zum nachdenken und zum verweilen anregen  oder gar zur Selbstfindung. Wer es schafft sich in Bildbotschaften hinein zu denken oder zu träumen hat den Künstler verstanden und dies ist das größte Lob, welches man als Fotograf erhalten kann.  

Der 'Seelenstriptease' den ein Künstler tätigt, wenn er Werke oder Texte offeriert, welche  tiefe Einblicke in das Gefühlsleben offenbart, lässt das 'Kunstwerk' leben und den Betrachter erleben. Warum sonst gibt es Kunst die uns anrührt, Bilder die uns bewegen und Gedichte & Lieder welche uns zum weinen bringen.

Demnächst werde ich meinen Bildband "DAS" vorstellen. Die Bilder & Texte entstanden im Jahr 2012. Der Titel etwas provokant, der Inhalt bearbeitet einen Lebensabschnitt, der auch bei einer fröhlichen Fotografin nicht immer rosig ist. jb



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Schnuller raus... Schnuller rein ...

was für ein Stress... Ich hätte zu gerne gewusst, was dieser Miniatur-Knirps (1 Woche alt) sich dachte, als der Schnuller zum x-ten Mal raus und wieder hinein gesteckt wurde... Leider werde ich das wohl niemals erfahren... was ich aber deutlich sehen konnte, dass ihm das ganze Prozedere so gar nicht nach Nase war, denn kurzerhand entschloss er sich, den Schnuller einfach nicht mehr her zu geben... Super niedlich, wie er mit Leibeskräften den Schnuller hielt und dann endlich einschlief... wenn auch nur für 5 Minuten... Vielen Dank für die Freigabe und einen herzlichen Gruß an die lieben Eltern! Auch Ihr erhaltet als Dankeschön ein Poster in der Größe 20x30cm geschenkt. LG Jana

Wismar Teil 1 - Stadt der Giebel

Am Wochenende war ich in meiner alten Heimatstadt Wismar. Dort wurde ich geboren, einen Teil meiner Kindheit habe ich in dieser wunderbaren Stadt erlebt. Wismar ist immer noch ein ruhiges Städtchen. Liebevoll restaurierte Fassaden, neu gestaltete Straßenzüge oder üppig restaurierte Kirchen ... Diese Woche möchte ich Euch gerne ein Stückchen meiner "Wismar-Welt" zeigen ... Gerne nehme ich Euch auf meine ganz persönliche Fototour durchs verträumte Hanstestädchen Wismar mit... Bereits im Kindergarten wurden wir Wismarer-Gören auf die harte Welt da draußen vorbereitet und trällerten immer fröhlich das Lied " Wismaraner sind wir, das lassen wir uns nicht sagen und wenn mal einer frech wird... den nehm' wir an den Kragen ...." Ich werde heute noch auf meinen 'Wismarer Dialekt' angesprochen, für einige Leute unverwechselbar ... "Du bist 'ne Wismarer Göre...'  "JA, kommt dann stolz - hört man das etwa??" grins Info Rostock und Wisma...

Ein Kuchenzahnlächeln in einem Palmenblatt

... ein sehr beliebtes Motiv! Funktioniert allerdings nicht bei allen Wonneproppen. Das verholzte Palmenblatt ist von Natur aus ein wenig spröde und die Oberfläche somit rau. Natürlich könnte ich etwas Füllmaterial,in Form von kuscheligen Tüchern oder ähnliches darunter legen, nur ist das Motiv dann nicht mehr so schön. Die kleinen Füßchen würden durch den Stoff verdeckt werden und das Auge wäre etwas abgelenkt, vom vielen Shi-Shi Drumherum. Auch mögen manche Babys nicht, dass sich das Palmenblatt bewegt, wenn man sich selbst bewegt, es ist schon eine ganz schön wackelige Angelegenheit! Was ihr auf dem Foto nicht mehr sehen könnt, ist, dass der Papa das Palmenblatt am oberen Ende festhält, um genau diese Instabilität etwas auszugleichen. Papas Hand habe ich natürlich nachträglich entfernt. Doch diese kleine Maus hat sich sichtlich wohl gefühlt im 'Palmenboot'. So wie sie das Motiv interpretiert, so entspricht das meinen Vorstellungen von einem Wonneproppen im Palmenwedel. Wi...