Direkt zum Hauptbereich

VHS - Einführung in die digitale Fotografie

So lautete das Thema des VHS-Kurses vom Samstag, den 4. Mai 2019.

In einer angenehmen Gruppe waren am Samstag fotobegeisterte Damen und Herren früh aufgestanden, um pünktlich um 9 Uhr zum Fotokurs in der Volkshochschule Bad Doberan zu erscheinen. Mit im Gepäck natürlich eine Kamera und einige hatten sogar Wechselobjektive und Filter dabei. Soviel Equipment ist für einen Anfänger gar nicht vonnöten, denn zunächst stehen die Grundlagen der Kamerabedienung im manuellen Modus im Fokus.

Und das hat es in sich ... Doch wer die Grundlagen beherrscht, wird auch, wenn er nicht ständig im M-Modus fotografieren möchte, ein besseres Händchen und vor allem Verständnis, bei der Nutzung der Halbautomatiken (A,AV oder S/TV) erreichen.

Was wurde vermittelt? Der sorgfältige und pflegliche Umgang mit der Kamera. Die Nutzung des manuellen Modus mit den Einstellungen ISO, Belichtungszeit und Blende. Wie wirken die drei Komponenten ISO, Verschlusszeit und Blende miteinander? Welche kreativen Möglichkeiten stehen uns mit der Wahl der Blende zur Verfügung?

Wir haben die Wirkung von ISO, Blende und Belichtungszeit an einem Indoor Beispiel getestet und im Anschluss die Möglichkeiten der Offenblende direkt vor der Tür, anhand von blühender Natur umgesetzt.

Zum Schluss gab es noch einen kurzen Einstieg in die Bildgestaltung und schwupps war schon der herrliche Tag vorbei.

Ein prüfender Blick auf den Monitor - Fotokurs VHS Jana Bath 2019

So simple die Aufgabe scheint, die Umsetzung hat es in sich - Fotokurs VHS Jana Bath 2019

In der Natur finden sich geduldige Modelle - Fotokurs Jana Bath 2019

Blüte mit Offenblende und Bokeh - Fotokurs VHS Jana Bath 22019


Tolle Blüten - Fotokurs VHS Jana Bath 2019




Beliebte Posts aus diesem Blog

Haiku - Entschleunigte Naturfotografie

Die therapeutische Wirkung meiner Fotografie: Ich habe nicht mehr das Gefühl, ständig etwas zu verpassen und den Klick auf den Auslöser als spektakulären 'Schuss' wahrzunehmen. Ich entspanne mich dabei, wenn ich die Natur das Präsentieren überlasse und mich als Beobachter komplett in den Hintergrund stelle. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche, den Moment zu genießen und erlebe die Zeit als Ruhepol. Ich erschrecke mich oft über die Hektik drumherum, die verwirten Blicke oder das Unverständnis anderer. Es interessiert mich schon lange nicht mehr, was andere denken, wenn ich auf dem Rasen liege, statt die letzte Blüte des Rhododendrons abzulichten. Was ich da unten im Rasen fotografiere? Für viele eine kleine, unscheinbare Welt, unbeachtet, breitgetreten und alles andere als schön- für mich ein kleines, aufregendes Paradies! Mein Insta Account füllt sich mehr und mehr mit ruhigen Naturmotiven, während andere auf spektakuläre Landschaften zählen oder Bilder von sich sel...

Das Streben nach Perfektion

... hat mich nicht nur in meinem Beruf oftmals an die Grenzen geführt. So manches Mal habe ich gezweifelt, gerade als es vor 15 Jahren darum ging, sich selbständig zu machen. Das ständige Streben nach dem perfekten Bildergebnis, dass es so noch nie gab und alles andere übertrifft. Das ist natürlich fotografisch völliger Blödsinn, irgendwer hat irgendwo schon einmal genau dieses Foto so oder etwas anders umgesetzt. Sicher anders, vielleicht besser, vielleicht kreativer - also wieder Grund zum Zweifeln und dem Hinterherjagen nach dem Motiv Null, was dann auch wieder 1.0 oder 6.0 wird. Ich habe Perfektion gefunden, da wo ich sie am wenigsten vermutet habe. In der Natur und einer meditativen Art diese fotografisch zu betrachten. Sozusagen eine fotografische Meditation. Ich suche Motive in meiner Freizeit nur noch sehr selten. Meistens finden sie mich. Das Zauberwort heißt Haikufotografie. Dabei gebe ich dem Betrachter keine Bildaussage vor sondern lasse dem 'Leser' meines Bilde...

Perfektionismus ade - Haiku

Hier geht es nicht ums perfekte Foto, es geht um den Moment! Haikufotografie. Je intensiver ich mich mit dem Thema auseinandersetze, umso bewusster (er)lebe ich es. Es ist der Weg, den ich als Fotografin unbewusst immer gesucht habe, es scheint als hätte ich ihn gefunden! Einfach loszugehen, die Kamera dabei, ohne jegliche Vorstellung, was ich eigentlich fotografieren möchte. Für mich ist es Meditation, still, ohne Hektik und Zwang, auf einen Moment zu warten. meinen Moment! Wie jedoch dieser sich darbietet, enthüllt sich meistens erst nach Sichtung der Bilder. Ich staune über das Erlebte, den kleinen, unspektakulären Moment und fühle diesen beim Betrachten der Bilder erneut. Immer und immer wieder. Ein Haikufoto transportiert Gefühle, das Erlebte, mein Herz. Doch Empfangen kann es nur der, der empfänglich ist. Für alle Anderen wird dies immer ein unspektakuläres, manchmal sogar unscharfes Foto bleiben, ohne jegliche Präsenz. Ein Haiku muss ich nicht suchen, es offenbart sich in...