Direkt zum Hauptbereich

Fotowalk am Sonntag 5.5.19

Im Vordergrund des Fotowalks vom vergangenen Sonntag stand die Makrofotografie. Natürlich benötigt man dafür spezielles Equipment. Entweder ein Makroobjektiv oder ein Teleobjektiv mit Makro oder Zwischenringe. Diese werden, ganz dem Namen nach, zwischen Kamera und Objektiv montiert, somit vergrößert sich der Abbildungsmaßstab und die faszinierende Welt des Nahbereiches eröffnet sich.

Ängstlich sollte man ebenfalls nicht sein, denn wenn man Bienen und Hummeln aufs Bild bekommen möchte, muss man schon ziemlich nah dran. Zudem benötigt man jede Menge Geduld, um die schnellen Insekten 'einzufangen'. Der Makrobereich weist nur eine geringe Schärfentiefe auf, so dass die Scharfeinstellung exakt und vor allem zügig erfolgen muss. Natürlich gab es bei diesem Fotowalk auch wieder Tipps zum Arbeiten im manuellen Modus.

Ich bin mit einer leichten Migräne in den Botanischen Garten gekommen, kaum war ich dort, konnte ich entspannen und mich voll und ganz der Schönheit widmen. Und dabei habe ich festgestellt, dass 1,5 Stunden Fotowalk im Spezialgebiet Makrofotografie viel zu kurz waren ... Ich denke über eine Verlängerung nach.

Die aktuellen Termine könnt ihr gleich auf der Startseite meiner Homepage entnehmen. Und ganz wichtig, bitte vorher anmelden, da ich es vermeiden möchte, mit einer ganz großen Gruppe loszumarschieren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, so stelle ich sicher, dass jeder seine Fragen los werden kann ...

Ich möchte noch zwei neue Termine für Anfängerkurse in der Natur bekannt geben. Am Sonntag, 4. August 2019 laufen zwei Fotokurse im Botanischen Garten. Genaue Infos gibt es hier

Gleich drei Bienen auf einer Blüte - Fotokurs Makro Jana Bath 2019

Mach dich bereit, Insekt im Anflug! Fotokurs Makro Jana Bath 2019

Geduld muss man haben --- Fotokurs Jana Bath 2019

Ein Schmetterling kam auch vorbei - Fotokurs Makro Jana Bath 2019

Schön in Pose gesetzt - Fotokurs Makro Jana Bath 2019



Beliebte Posts aus diesem Blog

Sichtbares Nichts - Gedanken zur Haikufotografie

Wir verlieren Zeit, Dinge, Freunde. Wir erleben Schmerzen durch seelische oder körperliche Wunden, wir leben oder erleben unsere Zeit, je nach Gemütslage. Begegnungen wiederholen sich wie Jahreszeiten, Wunden heilen oft, manchmal auch nicht. Wir erinnern uns an all dies und vergessen, was wir vergessen wollen. Was bleibt? In der Natur wird es deutlich, welchen Platz wir im Großen und Ganzen einnehmen. Einen winzig kleinen, ein µ (My), eigentlich gar keinen. Schau auf eine Wiese. Du schaust unbedeutend hinab und nimmst kaum wahr, was darin passiert. Sie verwandelt sich im Wechsel der Jahreszeiten irgendwann in ein unbedeutendes Nichts um in nächster Generation den Zyklus neu zu beginnen. Alles was war, bleibt nicht dort, nicht einmal ein Fußabdruck oder die Wunden eines Rasenmähers. Die herrlichen Frühlings-und Sommertage schwinden, auch aus unserer Erinnerung und wir vergessen die Unbedeutsamkeit der wenigen Zeit auf der Wiese. Und nicht nur wir vergessen, die Natur vergisst uns ...

Das Streben nach Perfektion

... hat mich nicht nur in meinem Beruf oftmals an die Grenzen geführt. So manches Mal habe ich gezweifelt, gerade als es vor 15 Jahren darum ging, sich selbständig zu machen. Das ständige Streben nach dem perfekten Bildergebnis, dass es so noch nie gab und alles andere übertrifft. Das ist natürlich fotografisch völliger Blödsinn, irgendwer hat irgendwo schon einmal genau dieses Foto so oder etwas anders umgesetzt. Sicher anders, vielleicht besser, vielleicht kreativer - also wieder Grund zum Zweifeln und dem Hinterherjagen nach dem Motiv Null, was dann auch wieder 1.0 oder 6.0 wird. Ich habe Perfektion gefunden, da wo ich sie am wenigsten vermutet habe. In der Natur und einer meditativen Art diese fotografisch zu betrachten. Sozusagen eine fotografische Meditation. Ich suche Motive in meiner Freizeit nur noch sehr selten. Meistens finden sie mich. Das Zauberwort heißt Haikufotografie. Dabei gebe ich dem Betrachter keine Bildaussage vor sondern lasse dem 'Leser' meines Bilde...

Heiße Liebe - mein Lensbaby Sweet 50

Ja das muss wohl wirklich eine heiße Liebe sein, wenn einem bei 3 Grad die Finger fast abfrieren, man aber trotzdem nicht aufhören kannst zu fotografieren. Als heute so gegen 13.30 Uhr die Sonne durch kam, habe ich mir meine Nikon geschnappt und bin mit dem Lensbaby Sweet 50 zum Botanischen Garten spaziert. Ich genieße diese Momente der Ruhe, die nur mir gehören, die ich durch meine Kamera beobachte und mit ihr interpretiere. Mit jedem tiefen Durchatmen und dem Wissen um die freie Zeit, die mir manchmal am Sonntag zur Verfügung steht, kommt die innere Ruhe  zurück. Das stille Beobachten der Natur mit der Kamera ist wie tiefe Meditation. Die Arbeit mit dem Lensbaby Sweet 50 verstärkt diesen Effekt um einiges, da nicht einmal das zarte Summen des Autofokus zu hören ist, da die Scharfeinstellung manuell erfolgen muss. Lediglich das Verstellen der Blende, das sogenannte Auf-und Abblenden verursacht ein minimales aber wohl bekanntes Geräusch. Es ist wie eine Zeitreise, zurück in die...