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Kleine Schule Makrofotografie

'Ich möchte so gerne Makro fotografieren!' - So oder ähnlich höre ich es oft, wenn meine Fotoschüler den Einsteigerkurs 'Arbeiten im M-Modus' erfolgreich absolviert haben. Doch ganz oft fehlt es nötigem Hintergrundwissen um in diesen faszinierenden Bereich der Fotografie einzusteigen.

'Meine Kamera hat 'ne Makrofunktion', auch diesen Satz habe ich schon sehr oft gehört und zeitgleich wird mir die kleine Kompaktkamera präsentiert, die geheimnisvolle Makrofunktion gewählt und etwas missmutig mitgeteilt: 'Aber irgendwas stimmt damit nicht, die Bilder sind immer unscharf!'

Um Makro zu verstehen, sollte man zunächst mal ergründen, was ein Makrofoto eigentlich ist. Nicht jede einzeln fotografierte Blüte oder der Käfer den man auf einem Foto erstmal suchen muss, ist eine Makroaufnahme. Ganz simpel erklärt: Wenn das Motiv (ein Käfer, ein Schmetterling, ein Blütenteil) im Kamerasensor genauso groß abgebildet wird, wie in Natura vorhanden (Abbildungsmaßstab 1:1), hat man ein Makro fotografiert. Dabei ist die Detailgenauigkeit das was ein Makro so außergewöhnlich macht.

Regentropfen auf einem Marienkäfer - Makro Fotografin Jana Bath/ Rostock - Nikon D850, Sigma Makro 105 mm


Einem Käfer ins Gesicht schauen, den Schmetterling beim Nektar saugen abzulichten oder einer Blüte die Feinheiten zu entlocken, sind dabei ganz beliebte Motive. Doch gerade dieser Aspekt, dass der Fokus auf die Details gelegt wird, macht die Makrofotografie zu einem Genre der Fotografie, welches nicht gerade aus dem Handgelenk geschüttelt wird.

Einfach drauf los knipsen, ist in der Makrofunktion der Digitalkamera möglich, doch wird nur selten zu einem beeindruckenden Ergebnis führen. Es ist schon sehr hilfreich, wenn man Makroaufnahmen im M-Modus (manueller Modus) der Kamera fotografieren kann und auf die oftmals schwierigen Lichtbedingungen optimal Einfluss nehmen kann.

In meinem Makro-Fotokurs lernst du, wie wichtig gutes Licht gerade in diesem Bereich der Fotografie ist und wie du damit dein Motiv gestalten kannst. Ebenso ist die Schärfe ein wichtiger Aspekt um charaktervolle und beeindruckende Makros zu erstellen. Die richtige Perspektive ist bedeutend, denn mit der falschen Sicht auf ein schönes Motiv erzeugst du beim Betrachter gähnende Langeweile.

Und ... nicht zuletzt ist Ruhe, Achtsamkeit und Geduld ein wertvoller Begleiter auf meinen Makrofototouren. Ich habe gerade neulich erlebt, wie ich vor dem Mohnhügel im Botanischen Garten Rostock von ca. fünfzehn Personen 'verfolgt' wurde, die gerne ergründen wollten, warum ich im Mohn so still verharrte. Keiner von den anwesenden Interessierten konnte erkennen, dass ich mich auf Marienkäfer-Mission befand, jeder ist nach circa fünf Minuten kopfschüttelnd gegangen und einmal hörte ich sogar wie eine Mutter ihrem Kind auf die Frage: 'Mama, was macht die Frau da?' antwortete: 'Dies ist eine professionelle Kamera, nur die Frau kann damit nichts anfangen...' Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, mich direkt anzusprechen, ich hätte dem kleinen Blondschopf gerne die Marienkäfer an den Stängeln der Mohnblüten gezeigt. Stattdessen blieb mir nur übrig, hinter meinem Sigma 105 mm ein breites Grinsen aufzusetzen und mich darüber zu freuen, dass ich nun wieder alleine mit den Käfern war.

Wenn du gerne Makrofotografie erleernen möchtest, kannst du einen Fotokurs als Einzelcoaching buchen. Ein sehr effektiver Einzelfotokurs kostet 199,- Euro und wird zu deinem Wunschtermin durchgeführt. Hast du noch Fragen? Dann rufe mich an! Buchen kannst du den Kurs gerne über meinen Onlineshop. Fragen beantworte ich unter 0381 - 403 123 01 (Studio) oder Mobil unter 0174 - 30 50 775. Bis gleich!

Mehr Motive auf meinem Pinterest Account.

Marienkäfer auf einer Blüte, Fotografin Jana Bath/Rostock - Nikon D850, Sigma Makro 105 mm




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